In Uganda lebt etwa die Hälfte der verbliebenen Berggorillas der Welt, im undurchdringlichen Wald von Bwindi. Doch das Land ist nicht nur Gorillas: In Kibale folgt man den Schimpansen, in Murchison zwängt sich der Nil durch eine sieben Meter breite Schlucht, im Queen Elizabeth ruhen Löwen auf den Ästen der Feigenbäume. Eine andere Safari, grüner und mehr zu Fuß.
Beste Reisezeit
Gorillas sieht man das ganze Jahr. Die Trockenzeiten, Juni bis September und Dezember bis Februar, sind die besten: Die Waldpfade sind weniger schlammig und die Pisten der Parks besser befahrbar. Von März bis Mai und im November regnet es mehr, aber der Wald ist grüner und die Lodges sind ruhiger. Monat für Monat: beste Reisezeit für Uganda.
Dokumente und Einreise
Man braucht ein Touristenvisum, das vor der Abreise online auf dem offiziellen Portal der ugandischen Regierung beantragt wird. Wer auch Kenia oder Ruanda besucht, kann das East Africa Tourist Visa beantragen, gültig für alle drei Länder. Der Reisepass muss mindestens sechs Monate gültig sein. Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts zu Uganda. Alle Details: Visum und Dokumente für Uganda.
Gesundheit
Bei der Einreise wird der Gelbfieber-Impfnachweis verlangt. Eine Malariaprophylaxe wird im ganzen Land empfohlen. Für das Gorilla-Trekking muss man gesund sein: Wer Schnupfen oder Fieber hat, darf den Wald nicht betreten, um die Tiere nicht anzustecken.
Sehenswertes
Bwindi: der undurchdringliche Wald der Berggorillas, nur zu Fuß erreichbar. Kibale: der Wald der Schimpansen, mit dreizehn Primatenarten. Queen Elizabeth: Savanne, Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal und die baumkletternden Löwen von Ishasha. Murchison Falls: der Nil, der durch eine enge Schlucht schießt, Rothschild-Giraffen und Flussfahrten. Lake Mburo: Zebras und Elenantilopen, und Fußsafaris.